Humanoider Roboter wirbt im Cineplex Titania in Berlin zur Premiere von Free Lunch Society für das Bedingungslose Grundeinkommen

Free Lunch Society - komm komm Grundeinkommen

Am 1. Februar 2018 veranstaltete OVALmedia in 100 deutschen Kinos die Crowd-Premiere des Dokumentarfilms „Free Lunch Society – komm komm Grundeinkommen“, dem weltweit ersten Kinofilm über das Bedingungslose Grundeinkommen. Als großer Befürworter der Grundeinkommensidee schickte ich meinen Roboter-Act Menschine in das Cineplex Titania, um dort im Eingangsbereich für den Film und das Thema zu werben.

Silent Rocco zur Premiere von Free Lunch Society

Nach der Vorführung des unglaublich sehenswerten Filmes gab es eine spannende Paneldiskussion mit Regisseur Christian Todd, dem Grünen-Politiker und Bundestagsmitglied Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn und der Caritas-Bezirksstellenleiterin Renate Stark, moderiert von Lilian Frank von OVALmedia. Klicke auf das folgende Bild für einen Videoausschnitt der Premierenveranstaltung mit meiner Roboter-Aktion im Kinofoyer und einem kurzen Statement des Regisseurs:

Die fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung der Gesellschaft und damit der einhergehende Wegfall unzähliger Arbeitsplätze sind – meiner Meinung nach – allein schon Grund genug für die Notwendigkeit eines Bedingungslosen Grundeinkommens oder eines zumindest ähnlichen Konzeptes. Ich freue mich sehr, mit meiner Roboter-Performance diesen Teilaspekt unterhaltsam und eindrücklich visualisieren zu können. Und diese Filmpremiere war sicher nicht das letzte Event für die Menschine. Mission Grundeinkommen: To be continued!

Trailer und Synopsis zum Film

„Was würden Sie tun, wenn für Ihren Lebensunterhalt gesorgt wäre? Das Bedingungslose Grundeinkommen galt vor wenigen Jahren noch als Hirngespinst. Heute ist diese Utopie denkbarer denn je – intensiv diskutiert in allen politischen und wissenschaftlichen Lagern. FREE LUNCH SOCIETY vermittelt Hintergrundwissen zu dieser Idee und sucht nach Erklärungen, Möglichkeiten und Erfahrungen zu ihrer Umsetzung. Globalisierung, Automatisierung, Donald Trump. Die Mittelschicht zerbricht. Man spricht zwar über die Ursachen, aber nicht über Lösungen. Zeit für ein komplettes Umdenken: Das Bedingungslose Grundeinkommen bedeutet Geld für alle als Menschenrecht ohne Gegenleistung! Visionäres Reformprojekt, neoliberale Axt an den Wurzeln des Sozialstaates oder sozialromantisches linkes Utopia? Je nach Art und Umfang zeigt das Grundeinkommen sehr verschiedene ideologische Gesichter. Entscheidend ist das eigene Menschenbild, welche Seite der Medaille man sieht: Inaktivität als süßes Gift, das die Menschen zur Faulheit verführt, oder Freiheit von materiellen Zwängen als Chance, für sich selbst und für die Gemeinschaft. Brauchen wir tatsächlich die Peitsche der Existenzangst, um nicht träge vor dem Fernseher zu verkommen? Oder gibt nicht deshalb die Erwerbsarbeit unserem Leben Sinn und sozialen Halt, weil wir es seit Jahrhunderten nicht anders kennen? Und weil wir nie gemeinsam die Freiheit hatten, uns anders zu verwirklichen? Unbestritten ist das Grundeinkommen eine kraftvolle Idee: Land, Wasser und Luft sind Geschenke der Natur. Sie unterscheiden sich von Privatbesitz, den einzelne Menschen erwirtschaften. Wenn wir aber Reichtum aus der Natur, aus den Gemeinressourcen schöpfen, gehört dieser Reichtum in gleichem Maße uns allen. Von Alaskas Ölfeldern über die kanadische Prärie, zu Washingtons Denkfabriken und zur namibischen Steppe nimmt uns der Film mit auf eine große Reise, und zeigt uns, was das führerlose Auto mit den Ideen eines deutschen Milliardärs und einer Schweizer Volksinitiative zu tun hat. FREE LUNCH SOCIETY, als weltweit erster Kinofilm über das Grundeinkommen, widmet sich einer der entscheidendsten Fragen unserer Zeit.“

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